Wiesn

Münchner Oktoberfest läuft wie im Bilderbuch an

Petrus muss ein Münchner sein: Zum Wiesnbeginn trotzte das Wetter den Prognosen. Blauer Himmel, fröhliche Gäste. Mit den Massen schunkelte die Prominenz in den Zelten. Festleitung: zufrieden. Zwischenfälle: nur kleine. Mode: bisweilen entgleist.

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von DPA, 24.09.2018, 07:27 Uhr

Das Bier strömte – die Massen auch: Das Münchner Oktoberfest hat einen Bilderbuchstart hingelegt. Mehr als 800.000 Gäste drängten am ersten Wochenende über die Festwiese. Bei blauem Himmel und milden Temperaturen gab es am Samstag kein Halten: Die Ersten kamen noch bei Dunkelheit, glühten schon mal mit Dosenbier vor und stürmten nach der Öffnung des Geländes im Laufschritt die Zelte.

Am Sonntag ging es bei morgendlichem Regen erst mal etwas ruhiger zu. Schon wenig später vertrieb aber die Sonne die Wolken – entgegen den Prognosen. „Der Petrus ist ein Münchner“, hatte Wiesnchef Josef Schmid (CSU) schon zum Auftakt festgestellt. Er habe tagelang gebetet. „Man sieht: ich bin erhört worden.“

Auch die Prominenz zeigte sich in Feierlaune. Der Ex-Profiboxer Henry Maske, Boris Becker, der Produzent Ralph Siegel mit seiner neuen Frau Laura, die Journalistin Patricia Riekel und ihr Mann Helmut Markwort sowie Medienmanager Martin Krug schunkelten mit. „Terminator“ Arnold Schwarzenegger – mit weißem Vollbart und Lederhose – stattete mit Sohn Patrick und Schauspieler Ralf Moeller dem Fest einen Besuch ab.

Die Wiesn-Gäste kamen mit erheblichem Appetit und verspeisten mehr als ein Dutzend Ochsen. Wirtesprecher Peter Inselkammer registrierte auch einen „gesteigerten Durst“. Misslich: Eine Frau trennte sich an einem kaputten Maßkrug den kleinen Finger teilweise ab. OP noch auf der Wiesn, dann Klinik. Tapfer hielten Besucher durch, die fast eine halbe Stunde hoch über dem Fest in der Luft hingen: Ein technischer Defekt legte den Riesenpropeller lahm, der die Fahrgäste auf bis zu 55 Meter Höhe befördert. Vor der Wiesn hatte der TÜV Süd alle Fahrgeschäfte eingehend überprüft. Sonst lief das Volksfest entspannt – bis auf die üblichen Vorfälle: Grapschereien, Taschendiebstähle.

 
 
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