Wegen Zulassungsproblemen

Flixtrain verzichtet auf Fahrten zwischen Berlin und München

Für Fahrgäste auf der neuen Schnellfahrstrecke Berlin–München bleibt die Deutsche Bahn der einzige Anbieter. Der Konkurrent Flixmobility will seinen Fernzug Flixtrain dort vorerst doch nicht fahren lassen.

01.11.2018, 07:36 Uhr
Kaum eine Chance für Schnellfahrstrecken: Der langsame Flixtrain kann mit ICE nicht auf München–Berlin konkurrieren.
Foto: Flixtrain

Grund dafür sei das lange Zulassungsprozedere für die Züge. Dies dauere zehn Monate, während man die Trasse zwölf Monate nutzen dürfe. Das ergebe wirtschaftlich keinen Sinn. Über den gescheiterten Plan hatte zuvor das „Handelsblatt“ berichtet. Flixmobility-Geschäftsführer André Schwämmlein forderte mehr politische Unterstützung, damit auf der Verbindung Wettbewerb entsteht.

Die zehn Milliarden Euro teure Neubaustrecke verkürzt seit vergangenem Dezember die Fahrtzeit zwischen beiden Städten von mehr als sechs auf rund vier Stunden. Flixtrain wollte eigentlich von Dezember an mehrmals täglich dort fahren. Bislang sind nur ICE-Züge auf der Strecke zugelassen. Sie hatten vor dem Start einen monatelangen Probebetrieb auf der Neubaustrecke absolviert. ICE besitzt nur die Deutsche Bahn.

Das Unternehmen Flixmobility ist vor allem dadurch bekannt, dass es Fahrten in Fernbussen der Marke Flixbus vermittelt. Seit dem vergangenen Jahr sind auch Zugfahrten im Angebot. Flixtrain verbindet Stuttgart und Berlin sowie Köln und Hamburg, außerdem Hamburg und Lörrach mit einem Nachtzug. Vom Frühsommer 2019 an sollen zudem zwei Mal täglich Züge zwischen Berlin und Köln fahren, wie das Unternehmen nun ankündigte. (dpa)

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