Stürmischer Jahresbeginn (Update)

Starker Sturm rauscht durch Norddeutschland

Das Sturmtief „Zeetje“ hat die Einsatzkräfte in Teilen Norddeutschlands am Neujahrsabend auf Trab gehalten.

02.01.2019, 07:04 Uhr

Hochwasser an der Ostsee und umgerissene Bäume in Norddeutschland: Sturmtief „Zeetje“ hat Einsatzkräfte im Norden am Neujahrsabend auf Trab gehalten und an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns die erste Sturmflut des neuen Jahres ausgelöst. An einigen Ostsee-Küstenorten stieg das Hochwasser am Morgen um 1,20 Meter über Normal. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie prognostizierte bis zum Mittag an der gesamten Küste Wasserstände von 1,20 bis 1,50 Meter über Normal.

Die Fährverbindungen der Weißen Flotte in Warnemünde-Hohe Düne und die Verbindung zwischen Rügen und Hiddensee wurden wegen des Sturmes zeitweise eingestellt. Im Lauf der Nacht auf Mittwoch nahm der Sturm deutlich ab. Windböen gebe es nur noch an den Küsten, hieß es am Vormittag. Die Sturmflutwarnung für die Ostsee werde im Laufes des Tages voraussichtlich aufgehoben, so der Deutsche Wetterdienst (DWD).

Bei der Bahn in Mecklenburg-Vorpommern sorgte der erste Sturm des Jahres 2019 für Verspätungen und Zugausfälle. Wie ein Bahnsprecher in Berlin erklärte, musste die Zugstrecke Wismar–Bad Kleinen um 4 Uhr wegen Gefahren durch schrägstehende Bäume gesperrt werden. Die Bäume drohten auf die Leitung mit 15.000 Volt Hochspannung zu fallen. Reisende müssen auf Busse umsteigen. Die Sperrung soll gegen Mittag wieder aufgehoben werden.

In Mecklenburg-Vorpommern prallten Autos gegen umgestürzte Bäume. Dabei wurden drei Autoinsassen verletzt. Sie kamen in Krankenhäuser. Im Westteil des Landes gab es Straßensperrungen wegen gefährlicher Bäume.

In Hamburg musste die Feuerwehr zwei große entwurzelte Bäume mit einem Kran von der Straße heben, wie ein Feuerwehrsprecher in der Nacht auf Mittwoch sagte. Sie hatten unter anderem mehrere Autos beschädigt. Zudem holten Einsatzkräfte einen Baum aus einer Stromleitung. An einem achtstöckigen Haus in der Hafencity musste die Feuerwehr ein Baugerüst samt Schutzplane sichern. (dpa)

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