Schienenverkehr (Update)

Minister Scheuer stuft viele Bahnprojekte vorrangig ein

Mehr Verkehr von der Straße auf die Schiene bringen – das ist das Ziel der Bundesregierung. Dafür muss die Infrastruktur vielerorts stark erneuert werden. Auch für den geplanten „Deutschlandtakt“.

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06.11.2018, 10:55 Uhr
Insbesondere an den Eisenbahn-Knotenpunkten soll kräftig investiert werden, um Engpässe aufzulösen.
Foto: Deutsche Bahn

Hunderttausende von Bahnkunden in Deutschland erleben das täglich: Viele große Bahnhöfe sind überlastet – das sorgt für ärgerliche Verspätungen, Anschlusszüge werden oft nicht erreicht. Für wichtige Eisenbahn-Knotenpunkte ist nun ein Ausbau geplant. Damit sollen Engpässe beseitigt, Fahrzeiten verkürzt und der Zugverkehr gerade in Ballungsräumen attraktiver gemacht werden.

Daneben sind der Aus- und Neubau sowie die Elektrifizierung von Bahnstrecken vorgesehen. Es geht um Milliardenprojekte, die mittel- und langfristig angelegt sind. Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) spricht von einem „Riesenschritt“.

Sein Ressort stufte zahlreiche Bahnprojekte im Bundesverkehrswegeplan in die Top-Kategorie hoch. Das bedeutet, dass diese Vorhaben jetzt vordringlich geplant und umgesetzt werden. Scheuer betonte, es handle sich um Projekte, bei denen es nicht schon „morgen“ einen Spatenstich gebe und die „übermorgen“ fertig seien. Es werde bei den konkreten Planungen noch erhebliche Diskussionen geben.

Bei den Bahn-Knotenpunkten geht es konkret um Frankfurt, Hamburg, Hannover, Köln, Mannheim und München. Scheuer sagte, Probleme an solchen Knotenpunkten seien zum Großteil für Verspätungen im Zugverkehr verantwortlich. Ziel sei es nun, Engpässe zu beseitigen und mehr Kapazitäten zu schaffen.

 
 
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