ÖPNV

Deutsche nutzen öffentlichen Nahverkehr stärker

U-Bahn, Straßenbahn, Bus – in der Stadt geht es damit oft schneller als mit dem Auto. Die Fahrgastzahlen steigen aber nicht mehr so stark wie in Vorjahren. Das gilt auch für die Fahrpreise.

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27.12.2018, 10:04 Uhr
In Berlin – hier die S-Bahnstation Alexanderplatz – können sich die ÖPNV-Nutzer über eine weitere „Nullrunde“ bei den Fahrpreisen freuen.
Foto: imago/Bernd Friedel

Wachsende Einwohnerzahlen in den Städten lassen die Fahrgastzahlen in Bussen und Bahnen weiter steigen. Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen rechnet mit knapp 10,4 Mrd. Kundenfahrten in diesem Jahr. Das wäre ein weiterer Rekord, aber nur 0,6 Prozent mehr als 2017, wie der Verband dpa mitteilte. Im vergangenen Jahr hatte der Zuwachs bei 1,5 Prozent gelegen, ein Jahr zuvor bei 1,7 Prozent.

„Ein Kundenzuwachs ist immer ein gutes Ergebnis. Vor allem, wenn es auf diesem hohen Niveau stattfindet“, sagte Verbandspräsident Ingo Wortmann. „Trotzdem zeigt die aktuelle Entwicklung, dass wir aufgrund von Kapazitätsengpässen und umfangreichen Baumaßnahmen an Grenzen stoßen.“

Auch die Fahrkarten-Preise steigen langsamer: Nach einem Plus von 1,8 Prozent im Vorjahr müssen Kunden nun im Schnitt 1,4 Prozent mehr für ein Ticket bezahlen. Im Stadtverkehr kostet der Einzelfahrschein jetzt durchschnittlich 2,65 Euro, die Monatskarte 53,41 Euro.

Je nach Wohnort kann sich das aber sehr unterscheiden. Im Verkehrsverbund Rhein-Sieg steigen die Preise um 3,5 Prozent, in Berlin und München freuen sich die Kunden dagegen über Nullrunden.

 
 
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