Nach Panne

Regierungsflieger bleibt bis Ende Januar am Boden

Nach einer Panne bleibt der Regierungsflieger nun einige Wochen am Boden. Der Airbus A-340 wird in Hamburg instandgesetzt.

19.12.2018, 16:38 Uhr
Der Airbus A-340 mit dem Namen „Konrad Adenauer“ muss einer eingehenden Inspektion unterzogen werden.
Foto: Wikipedia/Ralf Roletschek

Der Ende November mit einem schweren Defekt gelandete Regierungs-Airbus Konrad Adenauer bleibt wohl bis Ende Januar am Boden. Der Airbus A-340 werde bis dahin in der Werft der Lufthansa in Hamburg planmäßig instandgesetzt, sagte ein Sprecher der Luftwaffe der dpa. Der Fehler sei vor der Instandsetzung gefunden und repariert worden. Er hatte zum Ausfall mehrerer Systeme und einer Sicherheitslandung mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihrer Delegation an Bord geführt.

Die Ursache sei inzwischen identifiziert und habe an beiden A-340 der Flugbereitschaft eine Wartung nötig gemacht, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums. Am Samstag habe es deshalb ein Treffen des zuständigen Generals der Flugsicherheit mit Fachleuten gegeben. „Man war sich einig über die Ausfall-Ursache und das weitere Verfahren, um über ein Austauschbauteil und eine Änderung der Konfiguration den Ausfall restlos zu beheben. Dies ist inzwischen erfolgt“, sagte der Sprecher. Die Theodor Heuss stehe jetzt wieder zur Verfügung.

Ein defektes Bauteil – eine zentrale Schalteinheit in der Bordelektronik („Transformer Rectifier Unit“) – hatte am 29. November gleich zwei Funksysteme lahmgelegt, die sich im Notfall gegenseitig ersetzen sollen. Außerdem konnte der Pilot durch den Defekt kein Kerosin in der Luft ablassen, um das Landegewicht zu verringern. Merkels Flug zum G20-Gipfel war abgebrochen und auf den Flughafen Köln/Bonn geleitet worden. (dpa)

Nach Elektronikausfall (Update)
(0)

Luftwaffe schließt Sabotage an Merkel-Flieger aus

Die Panne am Regierungsflugzeug von Kanzlerin Angela Merkel ist nach bisherigen Erkenntnissen der Luftwaffe nicht auf Sabotage zurückzuführen. mehr

 

Beispielloser Elektronikausfall
(0)

Regierung lässt Flugzeug-Defekt untersuchen

Nach der unplanmäßigen Landung der Regierungsmaschine von Kanzlerin Angela Merkel auf dem Weg zum G20-Gipfel lässt die Bundesregierung einem Zeitungsbericht zufolge einen möglichen kriminellen Hintergrund des Zwischenfalls prüfen. mehr

 
0

Deutschland

Sonderprogramm
(0)

Bund will Bahnstrecken schneller modernisieren

Mit einem Milliarden-Programm will der Bund die Elektrifizierung des Schienenverkehrs vorantreiben. In Umsetzung des Koalitionsvertrags legt Verkehrsminister Andreas Scheuer dazu ein umfassendes Konzept vor. mehr

 

Deutsche Airports
(0)

Verdi beendet Warnstreikserie der Sicherheitsleute

Flugreisende müssen wegen des Tarifstreits in der Luftsicherheitsbranche vorerst keine weiteren Warnstreiks fürchten. Die Gewerkschaft Verdi signalisiert nun Zuversicht auf baldige Einigung mit Arbeitgebern. mehr

 

Spitzentreffen
(0)

Bahn soll langsam aus der Krise rollen

Mehr Investitionen, mehr Personal, besserer Service, weniger Staus auf der Schiene: Die Deutsche Bahn will mit einem Maßnahmenpaket aus der Krise und die Pünktlichkeit der Züge erhöhen. Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) sprach nach einem erneuten Treffen mit der Bahnspitze von einem „guten Schritt“. mehr

 
 

Das Archiv der dfv Mediengruppe bietet Ihnen bequemen Zugriff auf alle Ausgaben des fvw Magazins seit 1996. im Print-Archiv suchen

 
Folgen Sie uns:
Top
© 2019 FVW Medien GmbH, Alle Rechte vorbehalten
Über uns FAQ Impressum AGB Datenschutz Kontakt Mediadaten