Opferzahlen steigen

Waldbrände in Kalifornien wüten weiter

Seit Tagen stehen große Gebiete in Kalifornien in Flammen. Nur langsam kommen die Feuerwehrleute gegen die Großbrände an. Tausende Häuser sind bereits zerstört, viele Tausend weitere sind vom Feuer bedroht. Die Zahl der Todesopfer steigt unablässig weiter.

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13.11.2018, 09:08 Uhr

Nie zuvor sind bei einem Feuer im US-Bundesstaat Kalifornien mehr Menschen ums Leben gekommen als bei dem derzeit im Norden tobenden Brand rund um den Ort Paradise. Der Sheriff von Butte County, Kory Honea, sagte am Montagabend, es seien weitere 13 Leichen geborgen worden, so dass die Zahl der Opfer allein dort auf 42 stieg. Damit sei das jüngste Feuer dasjenige mit den meisten Todesopfern seit Beginn der Aufzeichnungen in Kalifornien. Darüber hinaus waren im von Flammen heimgesuchten Küstenort Malibu im Süden des Bundesstaats zwei Menschen tot aufgefunden worden. Die Gesamtopferzahl stieg damit auf 44 Menschen. Dutzende werden weiter vermisst.

Die Brände, die am Donnerstag der vergangenen Woche ausgebrochen waren, haben bereits Hunderte Quadratkilometer Wald verkohlt, Tausende Häuser zerstört – und sind noch lange nicht eingedämmt. Hunderttausende Menschen mussten sich in Sicherheit zu bringen.

US-Präsident Donald Trump stellte den Betroffenen finanzielle Unterstützung vom Bund in Aussicht. Das Weiße Haus teilte mit, dass unter anderem Menschen, deren Häuser oder Geschäfte abgebrannt sind, finanzielle Hilfen des Bundes beantragen können – etwa um eine vorübergehende Unterkunft oder Reparaturen zu bezahlen. Die Unterstützung solle Aufbauhilfen des Bundesstaates und auf lokaler Ebene ergänzen, hieß es.

Trump schrieb bei Twitter, er habe schnell reagieren wollen, um das Leiden der Betroffenen etwas zu mildern. Er stehe allen Betroffenen bei. Der Gouverneur von Kalifornien, Jerry Brown, hatte die Unterstützung des Bundes angefordert.

 
 
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