Flucht ins Freie

Seebeben erschüttert Griechenland

Millionen Menschen im zentralen Mittelmeer schrecken in der Nacht aus dem Schlaf. Weil ihre vier Wände kräftig wackeln, suchen verängstigte Hausbewohner Schutz in Parks. Das Beben ist vor allem auf den Inseln im Ionischen Meer zu spüren – aber auch weit darüber hinaus.

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26.10.2018, 07:32 Uhr

Ein starkes Seebeben im Ionischen Meer hat am frühen Freitagmorgen Griechenland erschüttert und viele Menschen aus dem Schlaf gerissen. Das Zentrum des Bebens lag nach Messungen verschiedener Erdbebenwarten in der Region um die Insel Zakynthos und hatte eine Stärke zwischen 6,6 und 6,9 auf der Richter-Skala. Zu spüren war das Beben in ganz Griechenland, auf Malta, in Albanien und Süditalien sowie entlang der Westküste der Türkei. Berichte über Verletzte gab es zunächst nicht. Eine nennenswerte Flutwelle entstand griechischen Seismologen zufolge nicht, sodass kein Anlass zu einer Tsunami-Warnung bestand.

„Es war ein sehr starkes Beben“, sagte der Bürgermeister von Zakynthos, Pavlos Kolokotsas, im griechischen Rundfunk. „Schwere Schäden haben wir aber nicht. Auch Informationen über Verletzte liegen mir nicht vor.“ Verängstigte Menschen stürzten zu Tausenden auf die Straßen und suchten Zuflucht in Parks. Viele verbrachten die Nacht in ihren Autos. Die Schulen bleiben am heutigen Freitag geschlossen und sollen von Statikern kontrolliert werden.

Örtliche Medien berichteten, das Beben habe Teile des Hafens von Zakynthos beschädigt. Es wurden Fotos eines langen Risses entlang der Hafenpromenade gezeigt. Zudem soll ein Kloster auf der Kleininsel Strofadi Schaden genommen haben, wie das Staatsfernsehen (ERT) berichtete.

 
 
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