Feuersbrunst

Waldbrände in Kalifornien bleiben bedrohlich

Während anderswo in Kalifornien die Flammen weiter wüten, werden im Norden immer mehr verkohlte Leichen aus Ruinen geborgen. Rund um Malibu versuchen derweil Prominente, ihre betroffenen Gemeinden zu unterstützen. Nicht alle treffen dabei den richtigen Ton.

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15.11.2018, 13:49 Uhr
Die Schneisen der Verwüstung, die die Waldbrände gerissen haben, sind bedrückend.
Foto: imago/Xinhua

Die Großbrände in Kalifornien sind noch lange nicht unter Kontrolle – und es werden immer mehr Todesopfer entdeckt. Das „Camp“-Feuer im Norden des Bundesstaats hat mindestens 56 Menschen das Leben gekostet – zuletzt seien acht weitere Leichen in den Trümmern gefunden worden, wie der Sheriff von Butte County, Kory Honea, mitteilte.

Noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen in Kalifornien sind so viele Menschen bei einem Feuer in dem Bundesstaat ums Leben gekommen. Von dem kleinen Ort Paradise blieben nur qualmende Ruinen übrig. Der Chef der Katastrophenschutz-Behörde Fema, Brock Long, sagte, der Wiederaufbau und die vorübergehende Versorgung der Menschen dort seien eine enorme Herausforderung.

Im Süden Kaliforniens bei Malibu nordwestlich von Los Angeles wütet weiter das „Woolsey“-Feuer. Beide Brände haben bereits Hunderte Quadratkilometer Wald und Tausende Häuser zerstört. Im Süden belief sich die Zahl der Todesopfer bis zum jetzigen Zeitpunkt auf zwei. Insgesamt starben also mindestens 58 Menschen durch die verheerenden Feuer.

In Südkalifornien fraßen sich die Flammen durch die pittoreske hügelige Gegend rund um den Promi-Wohnort Malibu. Tausende Bewohner mussten sich in Sicherheit bringen und ihre Häuser verlassen. Auch die Villen mehrerer in und um Malibu ansässiger Stars brannten ab – darunter die Häuser von Popstar Miley Cyrus und ihrem Lebensgefährten Liam Hemsworth sowie von Schauspieler Gerard Butler und TV-Moderator Thomas Gottschalk.

 
 
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