Evakuierung angeordnet

Hurrikan bedroht US-Südostküste

In den USA ist Hurrikan-Saison, und wieder muss sich die Südostküste auf einen schweren Sturm gefasst machen. „Florence“ steuert auf die Carolinas zu – und Tausende Menschen sollen sich in Sicherheit bringen.

von dpa, 11.09.2018, 09:54 Uhr

Die Südostküste der USA rüstet sich für einen schweren Hurrikan. Wegen des Wirbelsturms mit dem Namen „Florence“ ordneten die Behörden in South Carolina eine Evakuierung der gesamten Küste des Bundesstaates ab Dienstagmittag an. Gouverneur Henry McMaster rechnete damit, dass eine Million Menschen von der Maßnahme betroffen sein könnten. Auch in Teilen von North Carolina und Virginia wurden die Bewohner aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen.

„Florence“ soll die US-Südostküste am Donnerstag erreichen und könnte entweder in South Carolina oder in North Carolina auf Land treffen. Der Sturm entwickelte sich am Montag zu einem Hurrikan der Kategorie 4. Diese Stufe gilt ab Windgeschwindigkeiten von 209 Stundenkilometern. Das Nationale Hurrikanzentrum (NHC) in Miami rechnete damit, dass „Florence“ am Dienstag noch weiter an Stärke gewinnen könnte.

Die Meteorologen warnten vor lebensbedrohlichen Sturmfluten, extremen Regenfällen und Überschwemmungen. Präsident Donald Trump ließ sich vom Heimatschutz-Ministerium und der Katastrophenschutz-Behörde Fema über die Vorbereitungen informieren. Er rief die Menschen in den möglicherweise betroffenen Gebieten dazu auf, die nötigen Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Trump sicherte zudem Unterstützung der Bundesregierung zu.

In den drei Bundesstaaten war vorsichtshalber schon am Sonntag der Notstand ausgerufen worden. Die Nationalgarde von Virginia teilte am Montag mit, bereits seit dem Wochenende liefen Notfall-Vorbereitungen. Gebietsweise könne es nach schweren Regenfällen zu gefährlichen Überschwemmungen, überfluteten Straßen und auch zu großflächigen Stromausfällen kommen.

Die Tropenstürme im Atlantik und Pazifik werden jedes Jahr in alphabetischer Reihenfolge benannt. „Florence“ ist damit der sechste der Saison, die am 1. Juni begann.

Über dem Atlantik haben sich bereits weitere Hurrikans gebildet. „Isaac“ befand sich am Montag dicht unter dem 15. Breitengrad zwischen Afrika und Amerika und erreichte mit Windgeschwindigkeiten von rund 120 Stundenkilometern knapp Hurrikan-Stärke. Er könnte nach den Prognosen am kommenden Donnerstag über die Kleinen Antillen hinweg in die Karibik ziehen.

Weiter östlich, nahe den Kapverdischen Inseln, befand sich Hurrikan „Helene“ mit 140 Stundenkilometern. Nach den Vorhersagen wird er aber bald auf Nordkurs gehen, sich über kälterem Wasser abschwächen und in seinem kurzen Hurrikan-Leben niemals auf Land treffen. (dpa)

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