United Airlines erhält keine US-Bürgschaft

18.06.2004, 00:00 Uhr

Der angeschlagene US-Mega-Carrier United Airlines steht vor einem Scherbenhaufen. Zum zweiten Mal lehnte das Air Transport Stabilization Board (ATSB) die Erteilung einer Bürgschaft über 1,6 Mrd. US-Dollar ab. Die Absicherung sollte dem größten Star-Alliance-Mitglied als Sicherheit für Bankkredite in Höhe von zwei Milliarden Dollar dienen. Mit dem Geld sollte die bitter nötige Restrukturierung finanziert werden. Die Führung von United zeigte sich „perplex“ über die Entscheidung der US-Behörden. Zumal das ATSB den Beschluss damit begründete, dass die Lage des Unternehmens nicht so dramatisch sei, dass eine Bundesbürgschaft gerechtfertigt sei. Dabei steht der Carrier bereits seit Dezember 2002 unter Konkursschutz nach Chapter Eleven. United ist zudem der erste US-Luftfahrtgigant, der trotz Antrag keine staatlichen Garantien ergattern kann.

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