TUI-Chef Frenzel

Auf alle Alternativen vorbereitet

05.08.2004, 00:00 Uhr

Die TUI bereitet sich im Zusammenhang mit dem Erwerb eines Aktienpakets durch die Investmentbank Morgan Stanley auf "alle denkbaren Alternativen" vor. "Wir haben keine klare Auskunft, was mit dem Zehn-Prozent-Paket geplant ist. Aber wir warten die Entwicklung nicht passiv ab", sagte TUI-Chef Michael Frenzel heute Morgen in einer Telefonkonferenz mit Journalisten. Das "Übernahmethema" sei nicht vom Tisch. Für die Vorbereitung einer Abwehrstrategie hat die TUI die Investmentbank Greenhill beauftragt. Sicher sei aber, dass "eine Riesenspekulationswelle" auf die TUI zugerollt sei, so Frenzel. "Wir wissen, dass große Volumina von Hedgefonds am Markt sind". Diese Fonds spekulierten auf fallende Kurse, um sich dann später günstiger eindecken zu können. Diese Spekulationen seien nicht durch die operative Performance der TUI, sondern durch die Neufassung der Börsenregeln ausgelöst worden. Bei der Marktkapitalisierung, die auch über den Verbleib der TUI im Börsenindex DAX entscheidet, wird allein der frei handelbare Aktienbestand gewertet. Rund 40 Prozent der TUI-Anteile seien "nicht identifizierbaren" Eignern zuzuordnen, sagte Frenzel. Weitere rund 40 Prozent der Aktienbesitzer seien bekannt, 31 Prozent hält die West LB. Der derzeitige Börsenkurs, so Frenzel, drücke nicht den Ergebniswert aus.

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