TUI

3,3 Prozent mehr Umsatz im Sommer

13.05.2004, 00:00 Uhr

Die TUI meldet eine Erholung des Touristikgeschäfts. Die Sommersaison verzeichnet aktuell ein konzernweites Umsatzplus von 3,3 Prozent. Die Wintersaison ging auf Konzernebene mit einem Zuwachs von gut sechs Prozent zu Ende. Nach den heute vorgelegten Zahlen zum ersten Quartal verringerte sich der Verlust (Ebta) in der Touristiksparte um 26,6 Prozent auf minus 185 Mill. Euro. Das Geschäft im Bereich Europa Mitte (Deutschland, Österreich, Schweiz und Hapag-Lloyd Flug) verlaufe wieder positiv. Zwar ging der Umsatz vor allem auf Grund einer veränderten Preispolitik um 1,9 Prozent auf 814 Mill. Euro zurück, doch gleichzeitig stieg das Ergebnis um 22 Prozent auf minus 85 Mill. Euro. Bessere Kostenstrukturen und eine höhere Flugauslastung seien dafür verantwortlich, heißt es in einer Mitteilung. Vor allem der deutsche Markt habe sich spürbar erholt. Die Hauptmarke TUI konnte leicht zulegen. Für Eins-Zwei-Fly fiel das Wachstum besonders hoch aus, so TUI. Der zweitwichtigste Markt für die TUI, Europa Nord mit Großbritannien, Irland, den nordischen Ländern und Britannia Airways, legte um 16,2 Prozent auf 848 Mill. Euro zu. Höhere Preise in Großbritannien und eine Neuausrichtung des Geschäfts in Skandinavien seien dafür verantwortlich. Das Ergebnis verbesserte sich um 26 Prozent auf minus 94 Mill. Euro. Der Bereich Europa West mit Belgien, Frankreich und den Niederlanden verzeichnete im ersten Quartal einen leichten Umsatzzuwachs von drei Prozent auf 507 Mill. Euro. Das Ergebnis lag hingegen mit minus elf Millionen Euro unter Vorjahr. Grund sei vor allem ein leicht schwächerer Ergebnisbeitrag aus Frankreich gewesen. Hapag-Lloyd Express erzielte im ersten Quartal einen Umsatz von 27 Mill. Euro. (Vorjahr elf Millionen Euro). Mit Thomsonfly brachte der TUI-Konzern am 1. April 2004 in Großbritannien einen weiteren Low Cost Carrier an den Start. Ergebnis und Anlaufkosten beider im Aufbau befindlicher Fluggesellschaften entwickelten sich weiterhin „im Rahmen der Erwartungen“, so TUI, und betrugen minus 20 Mill. Euro. Konzernweit ging der Umsatz im ersten Quartal 2004 um 6,8 Prozent auf rund 3,5 Mrd. Euro zurück. Bereinigt um die vor Jahresfrist verkauften Bereiche legte er um 6,3 Prozent zu. Die Verkaufserlöse im Vorjahr führten auch zu einem Rückgang des Konzernergebnisses. Das Minus wuchs von 96 auf 149 Mill. Euro.

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