Tourismusausschuss fordert EU-Standards für Heilbäder

14.09.2004, 00:00 Uhr

Angesichts des zunehmenden Wettbewerbs zwischen deutschen und mitteleuropäischen Kurorten und Heilbädern setzt sich der Tourismusausschuss des Bundestags für einheitliche Qualitätsstandards in der EU ein. Andernfalls werde man Probleme haben, so der Vorsitzende des Bayerischen Heilbäderverbands, Franz Gnan, gestern in einer öffentlichen Anhörung in Bad Füssing. Allein in Bayern seien in den vergangenen zehn Jahren 450 Mill. Euro für die Qualitätsverbesserung ausgegeben worden. Laut Manfred Steinbach, Präsident des Deutschen Kur- und Heilbäderverbands, liebäugeln einige deutsche Krankenkassen mit Verträgen mit Anbietern aus dem östlichen Ausland. Der Geschäftsführer des Tourismusverbands Ostbayern, Georg Steiner, wies auf die große Tradition der tschechischen Bäder hin, deren Ausbildungssystem sich entwickele. "Wir dürfen nicht in unserem System verharren", sagte Steiner. Die Konsequenzen müssten lauten: Ausbau der Infrastruktur, Imageförderung und Steigerung der Qualität.

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