Thomas Cook sieht sich auf gutem Weg

09.06.2004, 00:00 Uhr

Der Sanierungskurs von Thomas Cook trägt erste Früchte: Das Konzernergebnis vor Steuern (EBT), das im ersten Halbjahr saisonbedingt Verluste einbringt, verbesserte sich in den ersten sechs Monaten des Touristikjahres 2003/04 gegenüber dem Vorjahr um 11,3 Prozent auf ein Minus von 385,1 Mill. Euro. Im gleichen Zeitraum senkte die Nummer zwei des deutschen Veranstalter-Marktes die Investitionen von 145,1 Mill. Euro im Vorjahr auf 31,8 Mill. Euro. Deutliche Verbesserungen gab es auch beim operativen Cash Flow und bei der Nettokreditverschuldung, die um mehr als ein Viertel zurückgeführt wurde. Erfreulich präsentiert sich auch die Buchungsentwicklung: Ende Mai lagen die Buchungen in Deutschland um 6,2 Prozent über dem Vorjahr. Schmaler fiel das Plus in Großbritannien mit 0,4 Prozent und im Absatzmarkt Westeuropa (Belgien, Frankreich, Niederlande) mit 1,2 Prozent aus. Konzernweit ergab sich ein Teilnehmerplus von 4,7 Prozent. Auf Grund der stabilen Buchungsentwicklung rechnet Thomas Cook damit, die Gäste über dem Marktdurchschnitt zu steigern, den Umsatz leicht zu erhöhen und durch die massiven Kostensenkungen das Ergebnis deutlich zu verbessern. Im ersten Halbjahr des laufenden Touristikjahres verzeichnete der Konzern eine leichte Umsatzsteigerung von 1,5 Prozent auf 2,4 Mrd. Euro. Die Zahl der Gäste stieg um 1,2 Prozent auf 3,3 Mill. Der durchschnittliche Reisepreis sank um 1,2 Prozent auf 590 Euro, und die Durchschnittsreisedauer fiel um 6,6 Prozent auf 8,5 Tage.

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