P & O Ferries krempelt das Fährgeschäft um

28.09.2004, 00:00 Uhr

Nach eingehender Analyse will P & O Ferries 4 seiner 13 Fährrouten aufgeben und die Flotte von 31 auf 23 Schiffe reduzieren. Dies soll das Betriebsergebnis jährlich um umgerechnet 81 Mill. Euro verbessern. Unter dem Strich dürften 1200 Arbeitsplätze entfallen und 350 Mitarbeiter sowie zwei Fähren an Brittany Ferries transferiert werden. Die Nordsee-Routen lässt P & O Ferries weitestgehend unangetastet. Zur Disposition stehen die Verbindungen ab Portsmouth nach Le Havre, Cherbourg und Caen sowie die Strecke Cherbourg-Rosslare. "Ich bin fest entschlossen, eine deutliche Verbesserung bei der Rentabilität von P & O Ferries zu sehen", bekundet Chief Executive Robert Woods. Das soll größtenteils bis Mitte 2005 gelingen. Für den touristischen Verkehr setzt der Fährchef insbesondere auf eine stabile Preisstruktur sowie eine verbesserte Internet-Präsenz. An Bord sollen zudem zusätzliche attraktive Einkaufsmöglichkeiten geschaffen werden.

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