Omnibusunternehmer kritisieren Planungen zum Oktoberfest

01.06.2004, 00:00 Uhr

Jährlich feiern rund sechs Millionen Gäste aus aller Welt auf der Theresienwiese das Münchner Oktoberfest. Die Anreise mit dem Bus dürfte dieses Jahr zur Tortur werden. Grund: Der Bus wird laut Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (BDO) bei der Planung der Verkehrsströme außen vor gelassen. Nach dem momentanen Stand sollen Reisebusse die Theresienwiese weder zum Absetzen noch zum Aufnehmen von Fahrgästen anfahren dürfen, von dauerhaftem Parken ganz zu schweigen. Als Haltepunkt ist die neue Messe in Riem geplant, die 13 U-Bahnstationen von der Wiesn entfernt ist. Da rund ein Viertel aller Oktoberfest-Besucher mit dem Reisebus anreisen, dürfte die Münchner U-Bahn überlastet sein. Jetzt will der BDO mit dem Münchner Oberbürgermeister Christian Ude eine bessere Lösung finden.

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