Lufthansa erhält Entschädigung für Verlustbringer LSG

29.09.2004, 00:00 Uhr

Mindestens 150 Mill. Euro Schadenersatz für Managementfehler bei der Catering-Tochter LSG wird Lufthansa erhalten. Das sei das Ergebnis eines Schiedspruchs, will die Zeitung "Financial Times Deutschland" erfahren haben. LSG Sky Chefs hatte 2003 rund 826 Mill. Euro Verlust in die Lufthansa-Bilanz eingebracht. Der damalige Geschäftsführer Helmut Woelki und weitere Topmanager hätten im Rahmen einer groß angelegten Expansion ungünstige Verträge mit mehreren Jahren Laufzeit geschlossen. Die Versicherer hatten sich gegen die Zahlung gewehrt, aber ein Schiedsverfahren akzeptiert. Lufthansa hat nach den Verlusten eine Wertberichtigung von 700 Mill. Euro für die Tochter vorgenommen und das Management ausgewechselt. Teile des Catering-Konzerns werden verkauft, andere saniert und auf die aktuellen Marktanforderungen ausgerichtet. Laut "FTD" bringt das Geschäft mit der Managerhaftung derzeit bittere Erfahrungen mit sich. Bundesweit stünden 300 Mill. Euro Prämieneinnahmen geschätzte Zahlungen von zwei Milliarden Euro entgegen. Fragt sich also, ob ihre eigenen Manager entsprechende Versicherungen abgeschlossen haben.

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