Kauft Easyjet-Gründer seine Airline zurück?

06.07.2004, 00:00 Uhr

Stelios Haji-Ioannou, Gründer und Großaktionär der britischen Billigfluggesellschaft Easyjet, hat Interesse, die Aktien an der Börse zurückzukaufen und komplett von der Börse zu nehmen. Das sagte er der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Haji-Ioannou hatte sich vor zwei Jahren aus dem operativen Geschäft zurückgezogen und sich mit Projekten wie Easycars und Internet-Cafés beschäftigt. Dabei blieb das Verhältnis zum heutigen Management um Ray Webster nicht ohne Spannungen, denn der griechischstämmige Brite hatte mit seinen neuen Projekten nicht sehr viel Erfolg. Webster verbat sich daraufhin, dass Haji-Ioannou im Namen der Airline sprach und auf Kongressen auftrat. Die Misserfolge könnten negativ für das Image sein, hatte Webster argumentiert. Die Gelegenheit zum Rückkauf wäre günstig, denn der Aktienkurs von Easyjet ist stark abgesackt. Nach Haji-Ioannous Einschätzung müsste er rund 650 Mill. US-Dollar über ein Bankenkonsortium aufbringen, um zirka 60 Prozent der Easyjet-Aktien kaufen zu können.

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