Iata

Drei Milliarden US-Dollar durch E-Tickets gespart

28.09.2004, 00:00 Uhr

Die Fluggesellschaften weltweit haben ihre Kosten um insgesamt drei Milliarden US-Dollar jährlich verringert, weil 300 Mill. Tickets nicht mehr auf Ticketcoupons ausgedruckt werden. Mit diesem Beispiel unterstrich der Vorstand des Airline-Verbands Iata, Giovanni Bisignani, dass die Fluggesellschaften massiv dazu beitragen, effizienter zu arbeiten. Bisignani fordert von der Icao, dem weltweiten Verband der Verkehrsbehörden, dass auch die Ministerien und Ämter zu geringeren Kosten im Luftverkehr beitragen. Er hat dafür mehrere Felder ausgemacht: Erstens sollten Flughäfen und Flugsicherung besser ausgerüstet sein. Denn allein durch Jets, die in Warteschleifen kreisen, würde jährlich Kerosin für 1,5 Mrd. Dollar verbrannt. Zweitens haben die Staaten nach dem 11. September 2001 die Sicherheitsvorschriften verschärft. Allerdings wurde versäumt, sie aufeinander abzustimmen. Die daraus folgenden Verwaltungsaufwendungen bezifferte der Iata-Chef mit fünf Milliarden Dollar. Das dritte Problem, das den Fluggesellschaften unter den Nägeln brennt, sind Risiken, die Versicherungen zunehmend aus den Verträgen streichen. Dazu zählen beispielsweise radioaktiv belastete Bomben und biochemische Materialien. Diese Gefahren ordnet Bisignani den politisch-terroristisch induzierten Risiken zu, deren Bekämpfung also in den Aufgabenbereich der Staaten fallen. "Diese Risiken können die Fluggesellschaften nicht allein schultern", sagte Bisignani am Vorabend der 35. Vollversammlung der Icao in Montreal.

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