FVW-Kongress

L’Tur-Vorstand Markus Orth präferiert Direktvertrieb

13.10.2004, 00:00 Uhr

L'Tur-Vorstand Markus Orth sieht den Direktvertrieb von Reisen als Riesenchance: "Der Direktvertrieb verbindet am besten die Stärken der Leistungsträger und Reisebüros zu Gunsten des Kunden", sagte Orth auf dem FVW Kongress Zukunft. Schließlich sei diese Vertriebsform der kürzeste Weg zum Kunden. Allerdings sei der Direktvertrieb nicht automatisch das Synonym für einen erfolgreichen Internet-Vertrieb. "Aber das Internet wird zum Rückgrat der Kundenbeziehungen", meint Orth, der für durchgängig gesteuerte Vertriebskanäle plädiert, damit die Vernetzung von Counter, Call Center und Internet sichergestellt ist. Fest stehe seiner Meinung nach, dass allen voran Airlines, Hotels und Veranstalter die Chancen des Direktvertriebs selbst nutzen werden. Im Gegenzug, so Orth, würden die großen Portale im Internet eigene Produkte und Angebote aufbauen, um dem Direktvertrieb der Leistungsträger entgegen zu wirken. Orth vermutet jedoch, dass es gerade im Online-Markt nur ganz, ganz wenige Player schaffen werden, so dass sich der Wettbewerb in den kommenden sechs Jahren zwischen Leistungsträgern und den großen Online-Portalen entscheiden wird. Zugleich stellte Orth die Bedeutung der Reisebüros heraus: "Die Shops sind und bleiben das wichtigste Standbein im Vertrieb."

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