FVW-Kongress

Beeser setzt auf Hotels in erster Reihe

12.10.2004, 00:00 Uhr

Thomas-Cook-Chef Wolfgang Beeser hat auf dem FVW Kongress Zukunft klare Aussagen zum Verhältnis zwischen Veranstalter und Hotels getroffen: Die Thomas-Cook-Veranstalter werden sich auch weiterhin auf die Anlagen in der ersten Reihe konzentrieren. Beeser wörtlich: "Raus aus den schlechten Häusern, rein in die erste Reihe, wo es höhere Margen gibt." Es könne keine Rede davon sein, dass Hoteliers dazu neigten, ihre Kapazitäten direkt oder über Reisebüros zu vermarkten: "Hoteliers ziehen es vor, ihre Häuser weiterhin über Veranstalter abzusetzen, da es für sie einfacher ist, als die Betten einzeln zu verkaufen." Reiseveranstalter seien am ehesten dazu in der Lage, auch in der Nebensaison die Hotelbetten zu füllen. Im Übrigen würden solche Kapazitäten, die nicht mehr den Anforderungen des deutschen Marktes entsprechen, wohl eher in Osteuropa auf Nachfrage treffen als in einem Internet-Portal für deutsche Kunden. Thomas Cook arbeite derzeit an einem eigenen Hotelportal. Zur Preisgestaltung meinte Beeser: "Wer sich auf das Internet einlässt, muss auch dessen Spielregeln befolgen." Er machte deutlich, dass eine im Internet bei Thomas Cook zusammengestellte Reise sogar preiswerter sein könne als eine Pauschalreise. Beeser zeigte sich zuversichtlich, dass der Konzern im laufenden Geschäftsjahr ein operatives Plus erzielen wird. Für das am 1. November beginnende neue Geschäftsjahr rechnet er mit einem Gewinn nach Zinsen. Für den Gesamtmarkt erwartet er im Jahr 2005 ein Umsatzwachstum von zwei bis fünf Prozent.

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