FDP

Rundfunkfinanzen nicht auf Kosten der Hotelbranche sanieren

16.09.2004, 00:00 Uhr

Die Streichung des Hotelprivilegs im Rahmen der Rundfunkgebührendebatte wäre eine unsinnige und nicht hinzunehmende Benachteiligung der deutschen Hotelbranche gegenüber den europäischen Konkurrenten. Das meint der tourismuspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Ernst Burgbacher. Bisher zahlen Hotels in Anlehnung an die tatsächlichen Belegungsquoten der Zimmer nur die Hälfte der Fernsehgebühr. "Angesichts der Tatsache, dass die Auslastung der Hotelzimmer im Schnitt bei 40 Prozent liegt, ist dieser Wert ohnehin eher zu hoch bemessen", findet Burgbacher. Eine komplette Streichung des Hotelprivilegs würde die deutsche Hotellerie mit über 80 Mill. Euro zusätzlich belasten. Die FDP fordert daher die Ministerpräsidenten auf, nicht am Hotelprivileg zu rühren.

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