Europas Airlines fordern faire Spielregeln

07.05.2004, 00:00 Uhr

Der europäische Airline-Verband AEA geht in die Offensive: „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und unsere Fluggesellschaften auf den neuen, verschärften Wettbewerb eingestellt“, so Präsident Vagn Sörensen. „Jetzt müssen die Regierungen durch faire Spielregeln dafür sorgen, dass auch andere nach diesen Regeln arbeiten.“ Die AEA traf sich am heutigen Freitag zu ihrer Generalversammlung und feierte das 50-jährige Bestehen des Verbands. „50 Jahre - das ist die Hälfte der Zeit, in der es motorgetriebene Flugzeuge gibt“, sagte Sörensen, hauptberuflich Vorstandsvorsitzender von Austrian Airlines. Er hofft, dass in diesem Jahr der Wahlen zum EU-Parlament der Luftverkehr eine wichtigeren Platz auf der politischen Agenda einnehmen kann als bisher. Die Top-Manager der Airlines kritisieren insbesondere, dass die Flughäfen in Europa nicht nach Wettbewerbsregeln spielen müssten und den Fluggesellschaften zu hohe Kosten aufbürdeten. Besonders die „Subventionierung“ von Billigfliegern griff Sörensen an. Außerdem solle eine neue EU-Kommission ihren Ehrgeiz daran setzen, einen offenen und liberalisierten Luftverkehrsmarkt mit den USA auszuhandeln.

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