DRV favorisiert "Vermittlungs-Fee"

25.06.2004, 00:00 Uhr

Ab September streicht die Lufthansa den Reisebüros die Provisionen und diese müssen ihren Ticketverkauf über ein Service-Entgelt finanzieren. Um am Counter ein Begriffswirrwar zu vermeiden, schlägt der DRV nun vor, vom Kunden eine Vermittlungs-Fee zu verlangen. Diese sollte sich nach Ansicht des Verbandes aus einer Air-Ticket-Fee und einer Agent-Fee zusammensetzen. Die Air-Ticket-Fee könnte sich laut DRV an den Preisen orientieren, die die Fluggesellschaften für den Ticketverkauf im Eigenvertrieb nehmen. Das Reisebüro-Entgelt müsste jede Agentur individuell kalkulieren. Weiter schlägt der DRV vor, dass diese Service-Entgelte auf einem „Calculation Coupon“ ausgewiesen werden, der dem Flugticket beigefügt wird. Gleichzeitig kritisiert der Verband gravierende Wettbewerbsnachteile für Lufthansa-Agenturen. Denn anders als die Carrier, können die Reisebüros die Air-Ticket-Fee bei Auslandsflügen ab 1. September nicht als Bestandteil der steuerfreien Beförderungsleistung ausweisen.

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