DIHK gegen "Gebührenabzocke" bei Hotels

24.09.2004, 00:00 Uhr

Schweres Geschütz gegen die geplante Erhöhung der Gebühren für Rundfunkgeräte in Hotels fährt nach der FDP und dem Dehoga nun auch der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) auf: Das schnelle Geld für die defizitären öffentlich-rechtlichen Anstalten müssten Hotels und Kunden teuer bezahlen, so der DIHK. Nach Verbandsschätzungen zahlten Hotels schon jetzt für ihre 800.000 Fernseher über 77 Mill. Euro Gebühren pro Jahr. Fiele die bisherige Hotelpauschale von 50 Prozent weg und würden die GEZ-Gebühren wie beantragt steigen, drohe eine Mehrbelastung von 88 Mill. Euro jährlich. Der DIHK fordert, Rundfunkgebühren für Hotels nicht weiter anzuheben, sondern gänzlich abzuschaffen.

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