Bundestag

Tourismus gefährdet Artenvielfalt

21.06.2004, 00:00 Uhr

Internationale Richtlinien für biologische Vielfalt und Tourismusentwicklung der UN und der EU sollen zügig in nationales Recht umgesetzt werden. Einen entsprechenden Antrag der Koalitionsfraktionen haben die Mitglieder des Umweltausschusses des Bundestags bei Enthaltung der FDP verabschiedet. Insbesondere die Klimaschäden durch den zunehmenden Flugverkehr seien ein globales Problem mit zum Teil gravierenden regionalen Konsequenzen. Aber auch der Verbrauch von Flächen, Energie und Wasser sowie die Abfallentsorgung seien für die Urlaubsregionen oftmals problematisch Laut SPD geht es vor allem darum, eine auf der Vertragsstaatenkonferenz von Kuala Lumpur vereinbarte Richtlinie zum Artenschutz zu übernehmen. Die Artenvielfalt sei durch den weltweiten Tourismus gefährdet. Die CDU/CSU unterstützt das Anliegen, die Auswirkungen des expandierenden Tourismus auf den Naturschutz zu berücksichtigen. Im Interesse der Nachhaltigkeit solle der heimische Tourismus stärker gefördert werden.

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