ASR

Nullprovision nicht hinnehmen!

27.07.2004, 00:00 Uhr

Der ASR will die Nullprovision der Lufthansa trotz der aktuellen Entscheidung des Bundeskartellamts nicht hinnehmen. Das Kartellamt sieht keine wettbewerbsrechtlichen Hürden für die Streichung der Reisebüro-Vergütung. Wenn juristische Mittel nicht greifen, würden sich die Reisebüros mit kaufmännischen Methoden wehren, droht ASR-Präsident Stephan Busch. „Wir wissen, dass der Boykott mit der Umsteuerung von Buchungen auf andere Airlines im Februar und Anfang März erfolgreich war und Wirkung gezeigt hat.“ Zugleich fordert der ASR-Präsident die Reisebüros auf, für den Ticketverkauf in keinem Fall weniger zu verlangen als der Lufthansa-Eigenvertrieb, dessen Service Fee bei 30 beziehungsweise 45 Euro liegen wird. Für die Reisebüros sei es unmöglich, zur Kundengewinnung die Sätze der Lufthansa auch nur geringfügig zu unterschreiten.

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