Alitalia

Fieberhafte Verhandlung nach dem Ultimatum

16.09.2004, 00:00 Uhr

Obwohl das Ultimatum des Vorstandsvorsitzenden Giancarlo Cimoli an die Alitalia-Gewerkschaften gestern Abend abgelaufen ist, gehen die Verhandlungen mit Hochdruck weiter. Nach den Piloten hat nun das Bodenpersonal dem Stellenabbau von 2500 Jobs zugestimmt. Jährliche Kostensenkung: 150 Mill. Euro. Eine Einigung mit dem Kabinenpersonal steht noch aus. Erst wenn alle Gewerkschaften dem Rettungsplan zugestimmt haben, will Cimoli einen Überbrückungskredit der Regierung abrufen. Ohne diesen Kredit sind Ende September die Alitalia-Kassen leer. Die Alitalia-Schwierigkeiten sind nur ein Teil der großen Umstrukturierung des europäischen Luftverkehrs. Eine Analyse mit Tipps für Reisebüros veröffentlicht die FVW am 17.9. in Ausgabe 22/04 ab S. 82.

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