Zugunglück in Mississippi

Vier Tote und 40 Verletzte

Ein Bus mit 50 Fahrgästen bleibt auf den Schienen stehen. Der Fahrer bekommt ihn nicht mehr in Gang. So nimmt das Drama in Mississippi seinen Lauf.

Beim Zusammenstoß eines Güterzugs mit einem Reisebus im US-Bundesstaat Mississippi sind vier Menschen ums Leben gekommen und 40 verletzt worden. Das teilte die Stadt Biloxi mit. Drei Menschen starben demnach am Unfallort, ein weiterer im Krankenhaus. Acht Verletzte seien in kritischem Zustand.

Der Güterzug prallte am Dienstagnachmittag gegen den Bus, der auf den Schienen stand. Nach Angaben des Polizeichefs war zunächst unklar, warum er dort angehalten hatte. Man prüfe, ob der Motor ausgegangen sei.

Ein Augenzeuge sagte der Zeitung „Sun Herald“, der Bus sei wenige Minuten vor dem Eintreffen des Zuges auf den Schienen stehen geblieben. Mehrere Menschen hätten das Fahrzeug verlassen, während der Fahrer versucht habe, es wieder zum Laufen zu bringen.

Wie Polizeichef Miller weiter sagte, saßen etwa 50 Menschen in dem Bus, der aus Austin im Bundesstaat Texas stammte.

Miller sprach von einer „schlimmen Tragödie“. Der Polizei habe sich ein chaotisches Bild dargestellt, die Situation sei aber schnell unter Kontrolle gebracht worden. Rettungskräfte zogen Insassen aus den Fenstern ins Freie, Verletzte wurden mit dem Hubschrauber in Krankenhäuser gebracht.

Der Betreiber eines Kasinos sagte dem Sender WLOX, der Bus sei auf dem Weg zu seiner Spielbank gewesen. Biloxi liegt im Süden von Mississippi. (dpa)

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