Wetterbedingt

Viele Flüge in Frankfurt und München gestrichen

In München behindert der Kampf gegen den Schnee den normalen Flugbetrieb. Airlines reagieren mit Streichungen darauf.
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In München behindert der Kampf gegen den Schnee den normalen Flugbetrieb. Airlines reagieren mit Streichungen darauf.

Das Winterwetter fordert Tribut. Das trifft nicht nur den verschneiten Münchner Flughafen sondern auch den an der Kapazitätsgrenze operierenden Frankfurt Airport.

An den Flughäfen in Frankfurt und München sind wegen des winterlichen Wetters jeweils rund hundert Flüge für den heutigen Freitag gestrichen worden. Weil es stärker schneien und glatt werden sollte, sei in Frankfurt etwa jede zehnte Flugverbindung annulliert worden, sagte ein Sprecher am Freitagmorgen. Insgesamt seien rund 120 Flüge betroffen.

Obwohl die Wetterlage am Morgen ruhiger als erwartet gewesen sei und der Schnee in Regen übergegangen sei, sollten die Annullierungen verschiedener Airlines für reibungslose Abläufe im Flugbetrieb sorgen, so der Sprecher weiter. Für die übrigen über den Freitag geplanten 1160 Flugverbindungen seien aber keine größeren Verzögerungen zu erwarten. Starts und Landungen seien unter Berücksichtigung witterungsbedingter Vorsichtsmaßnahmen gefahrlos möglich, sagte der Sprecher.

In München wurden wegen der schwierigen Witterungsverhältnisse für den heutigen Freitag rund 90 Flüge gestrichen. Im Moment sei der Himmel zwar blau, weiterer Schneefall sei zunächst nicht in Sicht, „aber die Entscheidung, Flüge zu streichen, liegt in der Hand der jeweiligen Airline“, sagte ein Sprecher des Flughafens. Weil Fluglotsen in Italien am Nachmittag in den Streik treten, seien abseits der 90 wetterbedingten Ausfälle weitere 20 Flüge gestrichen worden, sagte der Sprecher. (dpa)

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