Wegen Warnstreik am Dienstag

Bereits knapp 500 Flüge für Frankfurt Airport abgesagt

Am Dienstag dürften sich bange Blicke auf die Anzeigetafeln am Frankfurter Flughafen richten. Hunderte Dienste sind bereits gestrichen.
imago/Ralph Peters
Am Dienstag dürften sich bange Blicke auf die Anzeigetafeln am Frankfurter Flughafen richten. Hunderte Dienste sind bereits gestrichen.

Am Frankfurter Flughafen wird wegen des angekündigten Warnstreiks am morgigen Dienstag nach derzeitiger Planung etwa jeder dritte Flug ausfallen.

Nach Angaben des Betreibers Fraport haben die Fluggesellschaften am größten deutschen Airport insgesamt bereits etwa 470 An- und Abflüge gestrichen. Regulär gäbe es an dem Tag einem Fraport-Sprecher zufolge 1200 Flugbewegungen.

Die Gewerkschaften Verdi und DBB haben das Sicherheitspersonal in Frankfurt aufgerufen, am Dienstag in der Zeit von 2 bis 20 Uhr ihre Arbeit niederzulegen. Auch an sieben weiteren deutschen Flughäfen sind für Dienstag Warnstreiks angekündigt.

Fraport hatte Fluggäste frühzeitig aufgerufen, möglichst umzuplanen. Bei regulärem Flugbetrieb wären an diesem Dienstag etwa 135.000 Passagiere am Frankfurter Flughafen erwartet worden. Auch eine besonders frühe Anreise würde nichts bringen: Die Passagierkontrollen in Frankfurt öffnen in der Regel erst etwa zwei Stunden vor dem um 5 Uhr morgens endenden Nachtflugverbot.

Beginnen will Verdi den Warnstreiktag um Mitternacht an den Flughäfen Bremen, Hamburg und Hannover. Dort soll das Sicherheitspersonal den ganzen Tag nicht arbeiten. In der Zeit von 2 bis 20 Uhr sind am Dienstag dann am Frankfurter Flughafen die etwa 5000 Mitarbeiter, die dort für die Kontrolle von Passagieren und Fracht zuständig sind, zum Warnstreik aufgerufen. Es folgen die Flughäfen in Dresden (3 bis 21 Uhr), München (3.30 Uhr bis 23.59 Uhr), Leipzig/Halle (4 bis 18 Uhr) und Erfurt (6 bis 22 Uhr). In München ist die Passagierkontrolle nicht betroffen, sondern nur die Personal- und Warenkontrolle. (dpa)

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