Vier Jahre danach

G7-Außenminister fordern Aufklärung zu Abschuss von Zivilflugzeug

Vier Jahre nach dem fatalen Absturz einer Boeing B-777 der Malaysia Airlines über der Ostukraine: Die Außenminister der G7-Staaten fordern Russland auf, die Umstände, die zur Havarie des Passagierfluges MH-17 führten, aufzuklären.

Bei dem Abschuss im Juli 2014 über der Ostukraine waren 298 Menschen getötet worden. Russland müsse im Dialog mit Australien und den Niederlanden sofort mögliche Verstöße gegen internationales Recht klären, teilten die Minister mit.

Die Niederlande leiteten die Untersuchungen zum Absturz, weil die weitaus meisten Opfer der Katastrophe niederländische Staatsangehörige waren. 38 Absturzopfer waren Einwohner Australiens.

Beweise internationaler Ermittler, wonach die Malaysia-Airlines-Maschine mit einer Buk-Rakete der russischen Armee abgeschossen wurde, seien „überzeugend, bedeutend und zutiefst beunruhigend“, hieß es. Moskau hält die Ermittlungen nicht für glaubwürdig und macht die Ukraine verantwortlich.

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hatte Russland Ende Mai aufgefordert, Verantwortung für den Absturz zu übernehmen. Der Abschuss der Maschine jährt sich am Dienstag zum vierten Mal. (dpa)

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