Video-Interview mit Michael Kerkloh

Flughafen München will trotz des Moratoriums wachsen

Der vorläufige Verzicht auf die dritte Start- und Landebahn schränkt den Flughafen München ein. Trotzdem will der zweitgrößte deutsche Airport expandieren. Wie das gehen soll, erläutert Flughafen-Chef Michael Kerkloh im Video-Interview.

Die CSU und die Freien Wähler hatten sich im vergangenen November in ihrem Koalitionsvertrag darauf geeinigt, in der laufenden fünfjährigen Legislaturperiode die Planungen für den Bau einer dritten Start- und Landebahn ruhen zu lassen. "Wenn wir nicht mehr Kapazität bekommen, wird es trotz unseres hoch effizienten Betriebs mit zwei Startbahnen kompliziert", sagte Kerkloh auf dem European Aviation Symposium (EAS) in München. "Die Infrastruktur-Planung eines Flughafens ist sehr komplex und langfristig. Aber das scheint in der Öffentlichkeit niemand zu interessieren."

Michael Kerkloh im Interview



Es gebe laufend Anfragen von neuen Fluggesellschaften, die München ansteuern wollen. Wie der Flughafen München, der das Terminal 2 zusammen mit Lufthansa betreibt, dennoch die Kapazitäten erhöhen und die Prozesse verbessern will, erläutert Kerkloh im Interview, das am Rande des EAS geführt wurde.
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