Verspätungen nach Unfall

Züge überrollen 61 Schafe

Weil weidende Schafe durch einen beschädigten Zaun ins Gleisbett liefen, wurden sie Opfer von zwei Zügen.
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Weil weidende Schafe durch einen beschädigten Zaun ins Gleisbett liefen, wurden sie Opfer von zwei Zügen.

Für diese Verspätungen kann die Deutsche Bahn nun wirklich nichts. Am Donnerstagabend kam es auf der Verbindung Hamburg–Berlin zu Kollisionen mit einer Schafherde. Die Strecke musste stundenlang gesperrt werden.

Zwei Züge haben auf der Strecke Hamburg–Berlin eine Schafherde erfasst – 61 Tiere wurden dabei getötet. Das Unglück habe sich am Donnerstagabend bei Melkof in Mecklenburg-Vorpommern ereignet, teilte die Bundespolizei mit. 56 Züge hatten daraufhin auf der Strecke Verspätungen.

Nach ersten Ermittlungen weideten die Schafe auf einem Solarfeld. Den Zaun hatte aber ein Sturm beschädigt, so dass die Schafe auf die Bahnstrecke gelangten. Ein Intercity und ein Güterzug konnten nicht rechtzeitig bremsen. Menschen wurden nicht verletzt. Das Gleis in Fahrtrichtung Berlin war zwischen 19.56 Uhr und 0.11 Uhr gesperrt. Es könne auch am Freitag noch zu Behinderungen auf der Bahnstrecke kommen, hieß es. (dpa)

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