USA

Shutdown bremst Billigflug-Gigant Southwest

Southwest Airlines würde gern neue Liniendienste nach Hawaii auflegen. Doch wegen der ruhenden Regierungsgeschäfte fehlt dazu die Genehmigung.
imago/ZUMA Press
Southwest Airlines würde gern neue Liniendienste nach Hawaii auflegen. Doch wegen der ruhenden Regierungsgeschäfte fehlt dazu die Genehmigung.

Der Regierungs-Shutdown in den USA bereitet dem Billigflieger Southwest Airlines Sorgen. Er verhindert unter anderem die Aufnahme neuer Linienflüge zwischen dem Festland und Hawaii.

Weil auch die US-Luftfahrtbehörde FAA von der seit gut einem Monat anhaltenden Haushaltssperre betroffen ist, muss die Fluggesellschaft auf die Erlaubnis für Flüge zwischen Kalifornien und Hawaii warten. „Hawaii bleibt unser Fokus für Wachstum in diesem Jahr“, schreibt das Management. „Wir sind besorgt, ob die Regierung den Shutdown beenden kann.“

Allein im Januar kostete der Stillstand vieler Regierungsbehörden die Fluggesellschaft nach eigenen Angaben schätzungsweise bisher zwischen 10 und 15 Mio. US-Dollar Umsatz.

Im abgelaufenen Jahr konnte Southwest die deutlich gestiegenen Treibstoffkosten überraschend gut abfedern. Zwar ging der Jahresgewinn um mehr als ein Viertel auf knapp 2,5 Mrd. Dollar zurück. Analysten hatten jedoch einen stärkeren Rückgang erwartet. Das lag allerdings vor allem an einer Gutschrift infolge der Steuerreform ein Jahr zuvor. Der operative Gewinn sank nur um sechs Prozent auf 3,2 Mrd. Dollar. Für das laufende Quartal peilt Southwest-Chef Gary Kelly wieder einen höheren Gewinn an. (dpa)

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