USA-Einreise-Verbot

Wenig Folgen für Frankfurt Airport

Das kurzfristig erlassene Einreise-Verbot für Bürger von sieben Staaten in die USA sorgt für Verwirrung. Doch zumindest am Frankfurter Flughafen strandete wohl niemand für länger.

Das von US-Präsident Donald Trump verhängte Einreise-Verbot gegen Flüchtlinge und Menschen aus mehrheitlich muslimischen Staaten hat sich zunächst kaum auf den Flughafen in Frankfurt ausgewirkt. Wie ein Sprecher des Flughafen-Betreibers Fraport am Sonntag sagte, gab es am Wochenende weder Proteste noch musste eine größere Anzahl von Passagieren versorgt werden, weil die Weiterreise in die USA unterbrochen war. Der Hessische Rundfunk hatte gemeldet, dass am Samstag zeitweilig etwa 20 Transitreisende festgesessen hätten, weil sie nicht mehr in die USA einreisen durften.

Der Fraport-Sprecher sagte, der Flughafen in Frankfurt sei kein typisches Ziel für einen Zwischenstopp, wenn es um Reisen aus dem Nahen Osten in die USA gehe. Es sei auch nicht bekannt, ob Geschäftsreisende mit Flügen von Frankfurt in die USA Probleme wegen ihrer Herkunft bekommen hätten.

Die Lufthansa gab sich am Sonntag mit Blick auf Auswirkungen des Einreise-Stopps bedeckt. „Wie bei anderen Einreise-Bestimmungen auch, sind Fluggäste sowie Fluggesellschaften verpflichtet, diese hoheitlichen Bestimmungen zu befolgen“, hieß es in einem Statement des Unternehmens. Über die Auswirkungen der jüngsten US-Vorgaben lasse sich vorerst noch keine Aussage treffen. (dpa)

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