US-Luftfahrt

Trump will US-Flughäfen modernisieren

US-Präsident Donald Trump hat bei einem Treffen mit den Chefs US-amerikanischer Airlines und Airports versprochen, sie im internationalen Wettkampf zu unterstützen. Die vorherige Regierung habe „in das falsche Equipment investiert“.

US-Präsident Donald Trump hat den Chefs der großen einheimischen Fluggesellschaften Unterstützung im Wettkampf mit internationalen Rivalen versprochen. Bei einem Treffen im Weißen Haus sagte er am Donnerstag, ein Großteil der ausländischen Konkurrenz werde in großem Stil von Regierungen subventioniert.

US-Airlines wie Delta, United und American klagen schon seit Jahren über unfairen Wettbewerb, vor allem mit den Konkurrenten Emirates, Etihad und Qatar Airways aus den Arabischen Golfstaaten. Trump sagte, amerikanische Flughäfen seien einmal die besten gewesen, das sei aber vorbei.

Trump nannte keinen genauen Fahrplan

Er kündigte „phänomenale“ Schritte zur Senkung von Regulierungen und Steuern an, von denen die Fluggesellschaften profitieren würden. Die Maßnahmen sollen in den nächsten Wochen beschlossen werden und helfen, die „überholte“ Verkehrsinfrastruktur auf Vordermann zu bringen. Wie genau der Plan zur Sanierung von Flughäfen, Zug- und Straßenverkehr aussieht, führte Trump nicht aus.

Bei seinen Ausführungen über den Zustand der US-Luftfahrt bezog er sich mehrfach auf seinen eigenen Piloten als „wahren Experten“. Dieser habe ihm gesagt, dass die vorherige Regierung „in das falsche Equipment investiert“ habe. Das falsche Equipment sei aber teurer als das richtige Equipment.

Der Einreise-Stopp sei bei dem Treffen in Washington kein Thema gewesen, sagte Southwest-Airlines-Chef Gary Kelly im US-Fernsehen. (MEF/dpa)

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