US-Flugverkehr

Software-Probleme treffen weltgrößten Billigflieger

Southwest Airlines setzt eine reine Boeing-Flotte von B-737 verschiedener Baureihen ein.
Chengusf | Dreamstime.com
Southwest Airlines setzt eine reine Boeing-Flotte von B-737 verschiedener Baureihen ein.

Bei einigen US-Airlines kommt es momentan zu Software-Problemen, die den Flugbetrieb beeinflussen. Den US-Billigflug-Giganten Southwest Airlines traf es am heftigsten.

Nach verschiedenen Medienberichten kommt es in den USA derzeit zu erheblichen Flugplan-Problemen. Betroffen seien davon insbesondere Southwest, Delta und United Airlines. So berichtete unter anderen die "Washington Post", dass die Flugaufsichtsbehörde FAA bestätigt habe, dass es ein akutes Problem mit einer Software von Aerodata gebe. Diese werde dazu genutzt, um das absolute Startgewicht eines Flugzeuges zum Abflug zu ermitteln. Das ist zwingend nötig, um genau zu berechnen, wie groß die benötigte Treibstoffmenge ist.

Von dem Software-Poblem betroffen waren dem Vernehmen nach insbesondere Delta, Southwest und der New Yorker Billigflieger Jetblue. Am entschiedensten reagierten die Verantwortlichen von Southwest darauf. Um 6.05 Uhr örtlicher Zeit (CDT) wurde der Flugbetrieb für etwa 40 Minuten unterbrochen. Daraus resultierten etliche Flugverspätungen, die über den ganzen Tag anhalten dürften. Andere Airlines wie Delta berichteten, dass das Problem nicht so massiv sei und lediglich einige Umsteigeflüge dadurch nicht mehr zu erreichen seien.

Schon in der vergangenen Woche kam es durch Probleme beim CRS Sabre zu Verpätungen im US-Flugbetrieb.

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