UFO

Lufthansa reagiert mit Unverständnis auf Streikankündigung

Die Lufthansa-Flugbegleiter drohen mit Streik.
DLH
Die Lufthansa-Flugbegleiter drohen mit Streik.

Wird bei der Lufthansa im Juli gestreikt? Die Airline reagiert auf die Ankündigung der Gewerkschaft UFO mit Unverständnis. Es gebe derzeit weder Tarifverträge noch konkrete Forderungen.

Die Lufthansa hat mit Unverständnis auf die Ankündigung von Streiks der Flugbegleiter-Gewerkschaft UFO reagiert. "Einen Streik kann es nicht geben, da es derzeit weder offene Tarifverträge noch konkrete Forderungen gibt", teilte die Airline mit. "Wir können nicht die Arbeitsbedingungen von über 20.000 Flugbegleitern ausgestalten, wenn nicht einmal die Wirksamkeit geschlossener Verträge sichergestellt ist."

Ufo hatte Tarifverträge mit Lufthansa im März gekündigt. Lufthansa hatte diese Kündigungen jedoch nicht anerkannt. "Wir stehen zur Tarifpartnerschaft", hieß es nun von Lufthansa weiter. "Hierzu brauchen wir einen zuverlässigen Tarifpartner, um gemeinsam Lösungen im Sinne der Mitarbeiter und des Unternehmens zu erarbeiten. Derzeit ist für uns nicht erkennbar, wann und wie UFO ihrer Rolle als berechenbarer, konstruktiver Tarifpartner wieder gerecht werden kann. Daher finden aktuell keine Gespräche statt."

Der stellvertretende UFO-Vorsitzende Daniel Flohr hatte angekündigt, dass es von Juli an Streiks durch die Kabinenmitarbeiter in Deutschland geben werde. Bei den Töchtern Eurowings und Germanwings werde es so bald wie möglich eine Urabstimmung geben, bei der Lufthansa werde sich dies um ein paar Wochen verzögern. "Am Ende dieser Urabstimmungen werden wir konkret verkünden, wann, wo und wie lange Arbeitskämpfe stattfinden werden."

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