Überflutung droht

Eisbrecher räumen Donau in Serbien frei

Das eisige Winterwetter stellt die Donauschifffahrt in Serbien vor große Probleme. Zwei ungarische Eisbrecher sollen helfen, den Fluss von Eis zu befreien, wie der Sender RTS berichtet.

Serbiens einziger Eisbrecher ist im Dauereinsatz. Das Eis beschädigte bereits Stege, Bootshäuser und Schiffe. Besonders kritisch ist die Situation an der Grenze zu Kroatien und in der serbischen Hauptstadt Belgrad, wo zwei Frachtkähne bei einer Brücke im Eis feststecken.

Sollte die Eisbarriere nicht durchbrochen sein, wenn die Temperaturen wieder ansteigen, könnte sie zusammen mit der Schneeschmelze zu Überschwemmungen führen. Für die kommenden Tage erwarten Serbiens Meteorologen aber eine weitere Kältewelle.

Im Nachbarland Kroatien legte ein Schneesturm mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 Kilometern pro Stunde Teile Dalmatiens lahm. Die Autobahn A1 – die Hauptverbindungsroute von Nord nach Süd – musste teilweise gesperrt werden. Die Behörden forderten die Bevölkerung auf, zu Hause zu bleiben, wie der Sender N1 berichtete. (dpa)

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