Trotz fehlender Boeing B-737max8

TUIfly für Osterverkehr gewappnet

Insgesamt 23 Boeing B-737max8 sollen bald bei TUI Airlines fliegen.
Michel Maes
Insgesamt 23 Boeing B-737max8 sollen bald bei TUI Airlines fliegen.

Trotz der Probleme um Boeings Pannenflieger B-737max8 sieht sich die deutsche TUIfly für den Osterreiseverkehr gerüstet.

"Zu Ostern müssen wir maximal zwei B-737max8 ersetzen", sagte ein TUIfly-Sprecher der dpa. Die wären im Normalfall dann bereits ausgeliefert und eingesetzt worden. Daher wurden nun eine Maschine angemietet und ein auslaufender Leasing-Vertrag für ein anderes Mittelstreckenflugzeug verlängert. "Damit sind die nächsten Wochen abgedeckt", sagte der Sprecher.

Nach dem Absturz einer B-737max8 in Äthiopien war ein Flugverbot für diesen Typ erlassen worden. Neben dem Billigflieger Norwegian ist insbesondere der TUI-Reisekonzern betroffen, dem 23 fest eingeplante Jets auf ungewisse Zeit bis zur Wiederfreigabe des Flugzeugtyps fehlen. Auf 200 Mio. Euro hatte TUI-Chef Friedrich Joussen die Mehrkosten bis Mitte Juli beziffert, wenn auslaufende Leasing-Verträge verlängert und neue Mietverträge abgeschlossen werden. Bleiben die Boeing-Jets länger am Boden, wird es schnell teurer.

Zur TUI-Flotte gehören 14 Flugzeuge des Typs B-737max8, die in Großbritannien und den Benelux-Staaten auf Strecken zu den Kanaren oder den Kapverden im Einsatz waren. Eine weitere Maschine wurde nach Brüssel geflogen. Der Konzern will wegen des Ausfalls Flüge umbuchen, Ersatzkapazitäten nutzen, aber auch Maschinen anmieten.
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