Trotz Chaos-Sommer

Air France-KLM steigert Profitabilität

Air France-KLM hat den turbulenten Sommer mit Chefwechsel und Flugchaos in Europa gut verkraftet. Unter dem Strich verdiente der französisch-niederländische Konzern im dritten Quartal auch dank geringerer Steuern 786 Mio. Euro und damit 23 Prozent mehr.

Die um ein Fünftel gestiegenen Treibstoffkosten im laufenden Geschäftsjahr konnte das Unternehmen teilweise wettmachen. Doch die Kerosinrechnung dürfte weiter deutlich steigen. Schon für dieses Jahr erwartet der neue Vorstandschef Benjamin Smith einen Anstieg der Treibstoffkosten um eine halbe Milliarde Euro im Vergleich zum Vorjahr. 2019 kämen voraussichtlich weitere 900 Mio. Euro hinzu, ähnlich wie bei der Lufthansa.

Den Umsatz steigerte Air France-KLM im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum dank gestiegener Ticketpreise und besser ausgelasteter Flugzeuge um vier Prozent auf gut 7,5 Mrd. Euro. Der um Sonderposten bereinigte operative Gewinn ging um sieben Prozent auf knapp 1,1 Mrd. Euro zurück.

Smith kündigte an, die Stückkosten des Konzerns im laufenden Jahr wie geplant um bis zu einen Prozent zu senken. In den kommenden Monaten will er dafür eine Strategie vorlegen. Der Kanadier hatte im September den Chefposten bei Air France-KLM übernommen. (dpa)

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