Testflug ab Wien

Masernalarm nach Laudamotion-Flug nach Düsseldorf

Laudamotion betreibt eine Airbus-Flotte von 21 Jets.
Laudamotion
Laudamotion betreibt eine Airbus-Flotte von 21 Jets.

Gut eine Woche nach einem Premierenflug der österreichischen Laudamotion von Wien nach Düsseldorf gibt es einen Masernalarm. Niki Lauda gab bereits bekannt, nicht betroffen zu sein.

Ein Passagier sei an Masern erkrankt und bei diesem ersten Testflug ansteckend gewesen, informierte die niederösterreichische Sanitätsdirektion die Fluggäste per E-Mail. Sie wurden aufgefordert, sich bei der zuständigen Gesundheitsbehörde zu melden. Der Testflug fand am 20. März statt. Mit an Bord waren Journalisten, Mitarbeiter und Gewinner eines Facebook-Preisausschreibens.

Eine Masern-Erkrankung ist wie in Deutschland in Österreich meldepflichtig. Die Inkubationszeit beträgt etwa acht bis 14 Tage. Im Anschluss beginnt meist ein Vorstadium mit Fieber, Schnupfen, trockenem Husten, Bindehautentzündung und weißlichen Flecken an der Mundschleimhaut.

Airline-Chef Niki Lauda sagte am Mittwochabend der österreichischen Agentur APA, er habe noch keine Meldung über eine weitere Erkrankung von Passagieren bekommen und sei selber „pumperlgsund“. Ihm sei bisher noch nichts aufgefallen. Ob er gegen Masern geimpft sei, müsse er erst noch mal nachschauen.

Laudamotion startet im Sommer mit 21 Flugzeugen. An Laudamotion ist der irische Billigflieger Ryanair mit 24,9 Prozent beteiligt. Es handelt sich um die Nachfolgegesellschaft der insolventen Air-Berlin-Tochter Niki. Die neue Airline will von Juni an ab Wien, Zürich sowie sieben deutschen Flughäfen (Berlin-Tegel, Düsseldorf, Frankfurt, Köln, München, Nürnberg und Stuttgart) insgesamt 65 Strecken bedienen. Die Ziele liegen im Mittelmeerraum und auf den Kanarischen Inseln. (dpa)

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