Tarifverhandlung

Verdi fordert 20 Euro Stundenlohn für Flughafen-Sicherheitsleute

Die Schichtarbeit an der Flughafen-Sicherheitskontrolle gehört nicht gerade zu den besser bezahlten Tätigkeiten in Deutschland.
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Die Schichtarbeit an der Flughafen-Sicherheitskontrolle gehört nicht gerade zu den besser bezahlten Tätigkeiten in Deutschland.

Für die rund 23.000 Sicherheitsleute an deutschen Flughäfen haben in Berlin Tarifverhandlungen begonnen. Dabei will die Gewerkschaft Verdi erstmals einen Entgelttarifvertrag durchsetzen.

Hauptforderung ist eine Erhöhung des Stundenlohns für die Tätigkeit in allen Kontrollbereichen der Flughäfen auf 20 Euro pro Stunde.

Verdis Verhandlungspartner ist der Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen. Dessen Präsident Udo Hansen hatte auf die Lohnforderung im September „mit Erstaunen und wenig Verständnis“ reagiert. Sie belaufe sich je nach Bundesland auf eine Steigerung von knapp 17 bis 36 Prozent. Kein Unternehmen könne solche Forderungen auch nur ansatzweise erfüllen, und dies sei auch der Gewerkschaft klar, fügte Hansen hinzu.

Mit einem Ergebnis in dieser ersten Runde rechnet keine der beiden Seiten. Vielmehr wird eine Vertagung erwartet. (dpa)

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