Tarifkonflikt

Ryanair reduziert streikbedingte Flugabsagen

Laut Ryanair sollen doch weniger Flieger am Boden bleiben als ursprünglich geplant.
Ryanair
Laut Ryanair sollen doch weniger Flieger am Boden bleiben als ursprünglich geplant.

Erst sagte Ryanair für den kommenden Freitag 190 Flüge ab, nun sollen es doch weniger sein. Die Mehrheit des Personals werde trotz Streiks arbeiten, heißt es von der Airline.

Der irische Billigflieger Ryanair hat die Zahl seiner streikbedingten Flugabsagen für diesen Freitag (28. September) auf 150 reduziert. Ursprünglich waren die Iren nach Streikdrohungen von Flugbegleitern und Piloten in mehreren europäischen Ländern von 190 Flugausfällen ausgegangen. Die überwältigende Mehrheit des Personals werde normal arbeiten, kündigte Ryanair an.

Der weitaus größere Teil der mehr als 2400 geplanten Europaflüge sollte ohnehin stattfinden. Ob sich die deutschen Flugbegleiter an dem Arbeitskampf beteiligen, wollte die Gewerkschaft Verdi am Mittwochmittag in Berlin mitteilen.

Ryanair sieht sich seit Monaten wiederholter und teils koordinierter Streiks sowohl der Piloten als auch der Flugbegleiter in verschiedenen europäischen Ländern ausgesetzt. Das Personal will höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen nach dem jeweiligen nationalen Recht erreichen. (dpa)

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