Tarifkonflikt

Austrian Airlines streicht mehr als hundert Flüge

Flieger bleiben am Boden: Bei AUA gibt es Streit um neue Tarifverträge.
Austrian Airlines
Flieger bleiben am Boden: Bei AUA gibt es Streit um neue Tarifverträge.

Am Dienstag und Mittwoch fallen bei Austrian Airlines zahlreiche Flüge aus. Grund sind Betriebsversammlungen des fliegenden Personals – Gewerkschaft und Unternehmen streiten um Gehälter.

Wegen des Tarifkonflikts bei der Lufthansa-Tochter Austrian Airlines (AUA) bleiben am Dienstag und Mittwoch zahlreiche Flugzeuge am Boden. Insgesamt würden aufgrund von Betriebsversammlungen des fliegenden Personals mehr als 140 von 570 ursprünglich geplanten AUA-Verbindungen gestrichen, sagte ein Firmensprecher am Montag. Rund 10.000 Passagiere seien betroffen.

Die Gewerkschaft hält das aktuelle Angebot der Airline – ein Gehaltsplus von 2,1 Prozent und eine Einmalzahlung von 1,4 Prozent – für die knapp 4000 Mitarbeiter an Bord der Flugzeuge für viel zu niedrig. Die AUA-Unternehmensleitung wiederum nennt die zweitägige Betriebsversammlung „völlig unverhältnismäßig“.

Betroffen sind unter anderem Flüge zwischen Wien und Amsterdam, Basel, Brüssel, Budapest, Düsseldorf, Frankfurt, Genf, Hamburg, Köln/Bonn, Leipzig, München, Stockholm, Stuttgart, Zagreb und Zürich. (dpa)

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