Subventionen

Flughafen Altenrhein sieht Existenzgefahr

Flughafen St. Gallen-Altenrhein
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Flughafen St. Gallen-Altenrhein

Der schweizerische Regionalflughafen Altenrhein sieht seine Existenz in Gefahr, sollte die Schweiz ihre Subventionen streichen. Die "überteuerten" Sicherheits- und Wetterdienstkosten seien dann nicht mehr finanzierbar.

Derzeit überprüft die Schweiz, an welche der elf Regionalflughäfen überhaupt noch staatliche Gelder fließen sollen. Radio Liechtenstein zitiert einen Sprecher des Airports, der auf die Wichtigkeit der Subventionen für den Flughafen hinwies. Würden diese nicht mehr fließen, könne man sich die "überhöhten Kosten" für die Flugsicherheitsfirma Skyguide und den Wetterdienst Meteoswiss nicht mehr leisten. Bislang verfügen diese beiden Firmen über ein Monopol.

Demnächst sollen auch ausländische Wettbewerber zugelassen sein, beispielsweise aus Deutschland. Davon verspricht sich Altenrhein – im Besitz der People’s Air Group – eine deutliche Reduzierung seiner Ausgaben. Den Angaben des Airports zufolge erhält dieser alles in allem sieben Millionen Franken (etwa 6,3 Mio. Euro) jährlich vom Bund.

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  1. Peter W. Moritz
    Erstellt 12. Juli 2019 14:16 | Permanent-Link

    Es ist in der Schweiz nicht anders als in Deutschland ? Wozu braucht jeder Dorfbürgermeister einen Flugplatz, der wirtschaftlich nicht überlebensfähig ist ? Um das eigene Ego zu befriedigen ?

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