Streit um Beförderung

Emirates darf wieder in Tunesien landen

Nach dem Ende eines Streits über die Beförderung von Frauen hat Tunesien der Emirates Airline wieder Flüge in das nordafrikanische Land erlaubt. Es ging um eine Terrorgefahr, die von den Frauen ausgehen sollte.

Die Maßnahmen gegen tunesische Frauen seien zuvor aufgehoben worden, teilte das tunesische Verkehrsministerium am späten Donnerstagabend mit. Mit den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) sei eine Einigung erzielt worden, dass sich Emirates an internationale Gesetze halte.

Tunesien hatte der Airline Ende Dezember die Landeerlaubnis entzogen. Die Airline hatte mehrere Tunesierinnen in den Tagen zuvor ohne Angabe von Gründen nicht an Bord gelassen. Hintergrund war ein Streit zwischen Tunesien und den VAE über Sicherheitsrisiken, die von tunesischen Frauen ausgehen sollen.

Medien zufolge hatten einige Länder gewarnt, tunesische Frauen oder Frauen mit tunesischen Pässen seien aus Syrien und dem Irak zurückgekehrt. Sie hätten dort aufseiten der Terrormiliz „Islamischer Staat“ gekämpft und stellten ein Sicherheitsrisiko dar. (dpa)

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