Schienenverkehr

Orkantiefs drücken Pünktlichkeit der Bahn

Mehrere Sturmtiefs haben die Pünktlichkeit der Deutschen Bahn im Februar leicht sinken lassen.

79,3 Prozent der Züge im Fernverkehr waren im vergangenen Monat pünktlich, wie ein Sprecher mitteilte. Das waren etwas weniger als im Februar des Vorjahres. Damals lag die Pünktlichkeitsquote bei 80 Prozent. Im Januar dieses Jahres kamen noch 84,3 Prozent der Züge ohne Verzögerung am Ziel an. Mildes Wetter und der stabile Betrieb neuer Fahrzeuge hatten die Quote zum Jahresbeginn deutlich steigen lassen.

"Gleich vier Sturmtiefs folgten im Februar 2020 in enger Abfolge aufeinander", teilte die Bahn mit. "Alleine das Orkantief 'Sabine' verursachte mit Blick auf die gesamte Monatspünktlichkeit des DB-Fernverkehrs einen negativen Effekt von fast zwei Prozentpunkten."

Ein Zug gilt als pünktlich, solange er mit nicht mehr als sechs Minuten Verspätung am Ziel ankommt. Das Ziel des Konzerns sieht für dieses Jahr eine durchschnittliche Pünktlichkeitsquote von 78 Prozent vor. Beide Monatswerte lagen bislang darüber.

Derzeit hat der neuartige Coronavirus auch Auswirkungen auf das Geschäft des bundeseigenen Konzerns. Am Vortag war bekannt geworden, dass allein in der ersten Märzwoche um 20 Prozent zurückgegangen ist.
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